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Pressemeldung

right° und Dürr berechnen Klimawirkung von Lackieranlagen für die Automobilindustrie

- Klimawirkung soll als Grad-Celsius-Zahl ausgedrückt werden

- Positive Ergebnisse in Machbarkeitsstudie

Frankfurt am Main / Bietigheim-Bissingen, 27. Juni 2024 — Das Climate-Tech-Unternehmen right° und der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr arbeiten gemeinsam an der Berechnung der Klimawirkung von Lackieranlagen für die Automobilindustrie. Ziel ist es, den Klimaeffekt des Lackierens als Grad-Celsius-Zahl auszudrücken. Zudem soll der Klimaeinfluss verschiedener Lackierkonzepte bewertet werden, um Vergleiche zu ermöglichen. Das Ergebnis können Automobilhersteller zukünftig als Entscheidungsgrundlage bei Investitionen in Lackiertechnologien nutzen. Eine erste Machbarkeitsstudie lieferte positive Ergebnisse, sodass die Zusammenarbeit nun vertieft wird.

„Der Dürr-Konzern entwickelt innovative Technologien für eine klimaschonende Automobilproduktion. Gemeinsam mit right° wollen wir die Klimawirkung unserer Lackiertechnikprodukte in Form einer einfachen Gradzahl quantifizieren. Damit können wir unsere Kunden noch besser bei der Erreichung ihrer individuellen Klimaziele unterstützen“, sagt Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG.

Das X-Degree Compatibility (XDC)-Modell von right° berechnet die Klimawirkung einer wirtschaftlichen Einheit, zum Beispiel eines Unternehmens oder einer Fabrik. Das Ergebnis wird wissenschaftsbasiert und gleichzeitig einfach verständlich in Grad Celsius ausgedrückt. In der Zusammenarbeit von right° und Dürr wird eine Lackieranlage als wirtschaftliche Einheit betrachtet.

Nachdem in einem Vorprojekt der Berechnungsansatz entwickelt wurde, soll dieser nun in der Praxis angewandt werden. Dazu entwickelt right° den Prototyp einer Software, mit der Dürr die Berechnungen seinen Kunden anschaulich und transparent zur Verfügung stellen kann. Außerdem werden derzeit die Gradzahlen für unterschiedliche Lackierkonzepte berechnet.

„Energieeffiziente Lackiertechnologien können einen großen Beitrag bei der Dekarbonisierung der Automobilproduktion leisten. Als Qualitätsanbieter ist es uns wichtig, diesen Beitrag seriös zu quantifizieren. Dadurch wissen unsere Kunden genau, welchen Klimaeffekt ihre Investitionen haben“, so Hanjo Hermann, Leiter Nachhaltigkeit bei der Dürr AG.

Der Dürr-Konzern gehört zu einer Gruppe exklusiv ausgewählter Kunden, mit denen right° Anwendungsfälle des XDC-Modells mit hohem Potenzial für eine breite Nutzung ausarbeitet. „Wenn wir die Gradzahl einer einzelnen Technologie berechnen können, ermöglichen wir es den Käufern den Klimaeffekt ihrer Investition zu verstehen. Dadurch können Investitionsentscheidungen gezielt mit Blick auf ihren Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel getroffen werden. Und das wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass mehr Kapital effektiv in die Klimatransition fließt“, sagt Hannah Helmke, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von right°.

Die Ergebnisse des Projekts werden im vierten Quartal 2024 erwartet.

XDC-Modell
Das X-Degree Compatibility (XDC)-Modell von right° berechnet die Klimawirkung einer wirtschaftlichen Einheit und drückt das Ergebnis einfach verständlich in Grad Celsius aus. Über den Vergleich der ökonomischen Emissionsintensität der Einheit zu einem 1,5°C-Benchmark wird die Klimaperformance der Einheit berechnet. Über die Skalierung der Performance auf die Welt wird dann berechnet, welche Menge an Emissionen in die Atmosphäre gelangen würde, wenn die Welt dieselbe Performance hätte wie die Einheit. Ein Klimamodell rechnet die Emissionen schließlich in eine °C-Zahl um, welche als Klimawirkung der Einheit direkt in den Bezug zum 1,5°C-Ziel gesetzt werden kann.

Über right°
Die right. based on science GmbH (right°) ist ein mehrfach ausgezeichnetes Climate-Tech-Unternehmen, das die Klimawirkungen wirtschaftlicher Aktivitäten transparent macht: schlicht & einfach in °C. Die Klimawirkung wird mit dem proprietären X-Degree Compatibility (XDC)-Modell berechnet. Ergebnisse können direkt in den Bezug zum 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens gesetzt werden.
 

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit besonderer Kompetenz in den Technologiefeldern Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse – vor allem in der Automobilindustrie und bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern, aber auch in Branchen wie Chemie, Pharma, Medizinprodukte, Elektro und Batteriefertigung. Im Jahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 4,6 Mrd. €. Der Dürr-Konzern hat rund 20.500 Beschäftigte sowie 142 Standorte in 32 Ländern und agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien sowie Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Roboter und Produkte für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden und Schallschutzsysteme
  • Industrial Automation Systems: Automatisierte Montage- und Prüfsysteme für Automobilkomponenten, Medizinprodukte und Konsumgüter sowie Auswucht- und Diagnosetechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der Dürr AG, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen des Dürr-Konzerns wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Die Dürr AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Dürr-Konzerns nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den von der Dürr AG verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im → Finanzglossar auf der Webseite.